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Bei mir können Sie stets gebrauchte, ältere und historische Klaviere und Flügel sowie zeitweise auch Harmonium und Cembali kaufen. Auch in Ebay biete ich oft Instrumente zu außerordentlich fairen Preisen an - meine aktuellen Ebay-Angebote finden Sie hier.

               ...Meine Instrumente finden Sie auf dieser Seite weiter unten...

Ein gut spielbares gebrauchtes Klavier können Sie schon bis 1.000 Euro erwerben. Höherwertige und teilweise bereits überholte Instrumente liegen zwischen 1.000 und 2.000 Euro. Neuwertige oder außergewöhnliche Markeninstrumente liegen im Preisbereich von 2.000 und 5.000 Euro, Einzelstücke und generalrestaurierte Instrumente auch höher. In Absprache bin ich gern bereit Zahlungsmodalitäten zu vereinbaren, die Ihnen ein Instrument nach Ihrem Geschmack und finanziellen Möglichkeiten ermöglichen.

Klaviere 1945-heute          Flügel
 Klaviere 1890-1945  Sammlerobjekte

Fragen Sie gern nach weiteren Details und Photos - Sie erreichen mich über die Kontaktseite oder die Angaben im Impressum.


Moderne Klaviere aus der Zeit 1945 bis heute...

...sind zumeist in der modernen geraden Form gebaut, die sich bis heute kaum geändert hat. Lediglich der Anteil industrieller Fertigung und damit auch die Verlagerung der Produktionsstätten in den Osteuropäischen und Asiatischen Raum schreitet weiter voran. Natürlich gibt es auch technische Innovationen in dieser Zeit, jedoch weniger als in der Blütezeit der Klaviere und mehr im obersten Segment der Instrumente. Daher können Klaviere aus diesem Zeitraum durchaus als modern bezeichnet werden. Viele Hersteller haben die Herausforderungen im Zusammenhang mit industrieller Fertigung, sehr preisgünstigen Importinstrumenten, schrumpfenden Märkten in Europa aber auch Generationenwechsel nicht überstanden, so dass viele namhafte Marken die eigene Produktion eingestellt haben. Ab da tauchen die Markennamen oft weiter auf - jedoch kann mitunter darin ein völlig anderes Instrument stecken, so dass Markenname nicht unbedingt mehr mit bisher gekannter Qualität übereinstimmt.

Und dies sind die Instrumente, die ich Ihnen aus dieser Zeit anbieten kann...


Dieses Yamaha Klavier gehört zu den seinerzeit erfolgreichsten Modellen dieses weltweit größten Herstellers von Musikinstrumenten. Mit etwas über einem Meter Bauhöhe ist es sehr kompakt und solide gebaut und überzeugt durch einen ansprechenden Klang und eine präzise Spielbarkeit. Diese Eigenschaften sind auch Grund für die weite Verbreitung dieses Klaviers in Musikschulen. Dieses Klavier wurde 1978 gebaut und ist neuwertig erhalten. Ein sehr schönes Klavier.


 





Schiedmayer & Söhne haben in Stuttgart phantastische Instrumente gebaut, die -wenn auch weniger bekannt als andere Marken- einen einzigartig schönen Klavier hatten. Dieses Konzert-Klavier (Höhe 1,34m) wurde 1952 gebaut und ist nach modernen Erkenntnissen erbaut. Es hat einen edlen Korpus und sieht bis auf wenige Gebrauchsspuren noch sehr schön aus. Die Renner Mechanik spielt tadellos. Ein Klavier auch für hohe Ansprüche.





Klaviere aus der Blütezeit von 1890 bis 1945...

...bieten meistens eine wunderbare Verbindung von kunstvollem Korpus und charaktervollem Klangbild. In diesem Zeitraum gab es weltweit die größte Zahl an Klavierbaufirmen und sehr ausgereifte Instrumente. Die wichtigsten Innovationen im Klavierbau -vor allem auch von Steinway & Sons aus den USA- fanden ihren Weg in die Serienfertigung vor allem der namhaften Hersteller. Schon Anfang des 20. Jahrhunderts brach dieser blühende Klaviermarkt für viele vor allem kleinere Europäische Hersteller zusammen, da wichtige Exportmärkte wie USA, Osteuropa und Asien die Zollschranken herunterließen und gleichzeitig Firmen wie Yamaha in sehr großer Stückzahl Instrumente zum Beispiel auf den wichtigen US Markt brachten. Auch wenn Instrumente aus diesem Zeitraum bis zu 100Jahre alt sein können, haben sie bei guter Erhaltung oder originalgetreuer Restauration einen hohen wirtschaftlichen und musikalischen Wert.


Und dies sind die Instrumente, die ich Ihnen aus dieser Zeit anbieten kann...

Die Klaviere von Steinway & Sons aus der Zeit um 1900 haben einen beeindruckend schönen Klang und belegen tatsächlich, warum diese Instrumente zu den Besten gehörten. Dieses Klavier der Modellreihe K wurde 1910 in Hamburg gebaut - also eines der seltenen in Deutschland gebauten Steinway & Sons Klaviere. Es ist ungewöhnlich schön original erhalten und klingt wunderschön. Der Korpus hat einige deutliche Nutzungsspuren - und trotzdem ist das schwarze Schellack an vielen Stellen noch schön, so dass ein authentischer Gesamteindruck entsteht. Das Klavier spielt sich sehr angenehm - ein Instrument auch für hohe Ansprüche.

In YouTube habe ich zwei Klangproben hinterlegt, in denen dieses schöne Klavier von einem Welte-Mignon Vorsetzer gespielt wird:

Welte Rolle 1222, F. Chopin, Mazurka Op 67 No 4, eingespielt von W. de PachmannWelte Rolle 1194, F. Chopin, Nocturne Op 27 No 2, eingespielt von T. Leschetizky







Ernst Kaps ist in Kennerkreisen bekannt für außergewöhnlich klangschöne und qualitativ hochwertige Klaviere und Flügel. Dieses Klavier ist zudem ein Beispiel für die wunderschöne Klavierbaukunst dieser Zeit. Es wurde um 1920 fertiggestellt und hat einen selten prächtigen Korpus. Das Klavier hat im Originalzustand die letzten 90Jahre sehr gut überdauert und ist technisch einwandfrei sowie optisch ungewöhnlich schön erhalten. Allein die originalen Doppelleuchter sind traumhaft schön.







Auch wenn es hier viele Raritäten zu sehen gibt - ist dieses Schimmel Konzertklavier mit 1,45Höhe aus dem Jahre 1929 ein besonderes und einzigartiges Schmuckstück! Zu dieser Zeit hatte die Pianofortefabrik Wilh. Schimmel lt. der damaligen Fachpresse viele innovative Neuerungen mit diesem Modell auf den Weg gebracht. Sensationell erhalten, ein prächtiger Klang für höchste Ansprüche. Ein sehr fein gestalteter Korpus, mit eingebauter patentierter Musophot Beleuchtungseinrichtung. Die Originalsubstanz auch der Hammerfilze ist so gut erhalten, dass es nach einer Überholung nun wieder in aller Pracht wie am ersten Tage erklingt.







Ein Anton Petrof Klavier der Sonderklasse der seit 1864 tätigen Pianofortefabrik in Hradec Králové (Königgrätz). Dieses  - Konzertklavier mit 1,50m Korpushöhe wurde 1920 gebaut und gehört zu den größten gebauten aufrechten Klavieren und hat die Dynamik eines mittleren Salonflügels. Der wunderschöne Korpus ist im original Schellack mit ausgefallenen elektrischen Lampen gut erhalten. Petrof ist heute nur noch Wenigen bekannt und wird vor allem in Kennerkreisen geschätzt - jedoch sind diese Instrumente von allerhöchster Qualität und laden zu einer Wiederentdeckung ein.   







Ein sensationelles Grotrian Helferich Schulz - Th. Steinweg Nachfolger Klavier aus 1899, gebaut um zu zeigen das auch Klaviere im Klangvolumen kleinen Flügeln in nichts nachstehen. Um den kräftigen Bass zu bändigen, hat dieses Klavier eine Mischform der Mechanik mit Oberdämpfung im Bass und Unterdämpfung im übrigen Bereich. Ein wunderschöner Korpus und Steinweg typisch ausgereifte Technik - eine absolute Seltenheit. 







Ein besonders wertvolles und aufwendig gearbeitetes Steinway & Sons Konzertklavier aus dem Jahre 1900. Das 1,37m hohe Klavier ist ausgestattet mit dem vom Flügel abgeleiteten prächtigen Gusseisenrahmen und der patentierten Tubenmechanik. Das Klavier wird aktuell originalgetreu restauriert und bald in ursprünglicher Pracht wieder wunderbar klingen. In dieser Gestaltung kaum ein zweites Mal zu finden.








Dieses Steinway & Sons Klavier der Modellreihe V wurde am 10. Dezember 1920 in New York in ursprünglich edlem Mahagony fertiggestellt. Dank sehr guter Originalsubstanz sind der einzigartige Klang und die Spielbarkeit nach der originalgetreuen Renovierung hervorragend. Die Oberfläche wurde hochwertig in schwarz hochglanz neu gestaltet. Ein wunderbares Klavier für Liebhaber und Kenner dieser ausgezeichneten Spitzenklaviere.







Dieses außergewöhnlich prächtige Klavier wurde am 11. April 1905 von Ibach & Sohn im Schwelmer Werk fertiggestellt und gem. dem Original-Katalogauszug als "Concert-Piano D2, gehobene Ausstattung" angeboten. Dieses Klavier kostete damals 1.350Mark - was zumeist mehr als ein Jahreseinkommen damals war. Es ist selten schön im Original Mahagony erhalten - und hat wunderschöne Leuchter. Durch die Bauhöhe von 1,46m hat es ein beeindruckendes Klangvolumen.







Rud. Ibach & Sohn, eine der ältesten Pianofortefabriken, hat -wie Blüthner- erst sehr spät von der eigens patentierten Oberdämpungsmechanik auf die immer beliebtere Unterdämpfungsmechanik umgestellt. Somit existieren aus der kurzen Phase zwischen ca. 1920 und Ende der 1930iger Jahre nur wenige dieser wunderschönen Ibach Klaviere mit moderner Unterdämpfungsmechanik. Dieses Klavier wurde um 1926 gebaut und ist -bis auf normale Alterungsspuren an der Oberfläche- sehr schön erhalten. Es klingt und spielt sich einmalig schön.







Die Pianofortefabrik Ferdinand Schaaf in Frankfurt hat unter dem Markennamen Baldur sehr prächtige Instrumente geschaffen. Dies ist ein wunderschönes Beispiel aus der Zeit um 1910. Es ist mit den Originalleuchtern wunderschön erhalten - selbst die Schallackoberfläche ist immer noch sehr schön glänzend erhalten. Mit 1,40m Höhe ist es ein Konzertklavier und überzeugt durch ein volles Klangvolumen. Ein wunderschönes Instrument.






Dieses Feurich Konzertklavier ist ein außergewöhnlich prächtiges Klavier - vermutlich gebaut entweder als Einzelinstrument auf Kundenwunsch - oder als Ausstellungsinstrument, um die Kunstfertigkeit zu beweisen. Es wurde 1890 gebaut und ist nahezu makellos im Original erhalten. Es hat bereits eine moderne Unterdämpfermechanik und ein beeindruckendes Klangvolumen, da es bei 1,42m Höhe und 1,59m Breite eine sehr große Saitenlänge erlaubt. Die originalen Klavierleuchter sind kleine Kunstwerke.







Flügel aus der Blütezeit von 1890 bis heute...

...waren immer seltener in Privathaushalten zu finden, da die Menge der guten aufrechten Klaviere ihnen Konkurrenz machten. Letztlich war dies die Konsequenz aus immer kleineren Wohnflächen auch bei den wohlhabenderen Familien in den Städten und vor allem den deutlich höheren Kosten für einen Flügel zur Jahrhundertwende. Waren die klassischen Salonflügel um 1900 noch 2 Meter lang, so versuchten die Hersteller vor allem ab den 1920iger Jahren auch mit Stutzflügeln bis zu 1,40m Kürze weiterhin Kunden zu erreichen. Jedoch ist diese kleine Bauform vor allem klanglich nur wenigen Herstellern gelungen. Und doch -wer einen Flügel stellen kann- sollte dies erwägen, da die Kombination aus Spielgefühl, Optik und Klangpotential bei schönen Flügeln immer einem aufrechten Klavier überlegen ist.

Und dies sind die Instrumente, die ich Ihnen aus dieser Zeit anbieten kann... 

Grotrian-Steinweg Flügel aus der Zeit um 1900 sind optisch, klanglich und auch spieltechnisch ungewöhnlich schön und gehörten zu den besten Instrumenten dieser Zeit. Dieser Flügel wurde 1903 gebaut, ist unrenoviert in guter Originalsubstanz erhalten und hat trotz aller Blessuren immer noch ein sehr ansprechendes Klangbild. Nach einer Renovierung wird dies ein phantastisches Instrument sein. Bilder von einem bereits renovierten Grotrian-Steinweg Flügel aus dieser Zeit sende ich Ihnen gern auf Anfrage.






Die Pianofortefabrik J. Mayer & Co. in München hat viele schöne Klaviere und Flügel gebaut. Weniger bekannt ist, dass es auch einen Konzertflügel (2,60m) aus diesem Hause gab, der ausgezeichnete Spiel- und Klangeigenschaften aufweist. Dies ist einer dieser sehr seltenen Flügel in einem edlen Eichekorpus. Der Flügel wurde um 1900 gebaut und ist außergewöhnlich schön original erhalten. Die moderne Mechanikbauform lässt ein flüssiges Spiel zu und das Klangpotential des Flügels ist beeindruckend. In YouTube habe ich zwei Klangbeispiele hinterlegt:

Welte Rolle 1238, C. Smith, Robert le Diable, eingespielt von C. Schmidt

Welte Rolle 469, MacDowell, Hexentanz, eingespielt von M. v. Zadora






Dieser Blüthner Salonflügel aus 1904 ist einer der Flügel aus der sehr erfolgreichen Serie dieser Flügelbaureihe - und doch ist dieser Flügel besonders, da er in Palisander braun gehalten ist, bereits eine moderne Repetitionsmechanik hat - also keine Blüthner Patentmechanik und auch das Aliquotsystem hat. Der Flügel hat bis auf optische Blessuren eine sehr gute Originalerhaltung und klingt wunderbar. Er kann so wie er ist wunderbar eingesetzt werden oder nach einer Restauration wieder in aller Pracht erstrahlen.









Dies ist ein Grotrian-Steinweg Konzertflügel mit 2,20m Länge aus dem Jahre 1924 - ein nur sehr selten zu findendes Modell. Der Flügel hat einen sehr ausgewogenen Klang und eine erstaunliche Dynamik. Der Flügel wurde 1990 technisch renoviert - der Korpus ist bis auf wenige Blessuren noch sehr schön erhalten und mit den Messingapplikationen an Beinen und Lyra aufwendig gearbeitet. Ein wunderschöner Flügel auch für professionelle Ansprüche. 








Dieser schöne Blüthner Salon Flügel (1,90m lang) gehört zu den späteren Modellen, gebaut 1918.  1900. Dieser Flügel hat über die Jahre einiges erlebt und benötigt eine Renovierung. Trozdem hat er  immer noch den typischen warmen und vollen Blüthner Klang. Auf Wunsch biete ich gern eine originalgetreue Renovierung an, so dass das volle Potential dieses prächtigen Flügels wieder zum Vorschein kommt. 







Grotrian-Steinweg Flügel begeistern durch einen klaren, kräftigen und dabei warmen, reifen Klang. Dieser moderne Flügel Mod. 160 wurde 1965 gebaut und ist wunderbar erhalten. Er hat eine wertvolle Klaviaturbelegung in Naturmaterial, die Mechanik ist sehr gut erhalten - und wird aktuell von einem Klavierbauer überholt. Dieser Flügel wird nicht nur Kenner begeistern - und bei  der kompakten Bauform hat der Flügel eine sehr beeindruckende Dynamik. Hier in YouTube gibt es ein Klangbeispiel dieses schönen Flügels. 







Leider nur in Kennerkreisen bekannt ist die klangliche Schönheit dieser Schiedmayer & Söhne Flügel Mod. 3 (2,03m lang). Dieser Flügel ist ein besonderes Modell, da er zum 100 jährigen Jubiläum 1909 gebaut wurde. Er ist sehr schön im original erhalten und zeigt schon vor der Renovierung sein Potential. Ein wunderbarer Salonflügel mit großer Dynamik und ausgereiftem Klangbild.






Sehr beliebt ist das nach 1883 Richard Wagner gewidmete Ibach Konzertflügelmodell FI-14 mit 2,35m Länge (damaliger Kaufpreis 2.100Mark). Dieser Flügel ist selten schön erhalten mit den aufwendig intarsierten Beinen und dem wunderschönen Gusseisenrahmen. Dieser Flügel hat eine große Dynamik und füllt auch kleine Säle problemlos. Dieser Flügel wurde lt. Auskunft des Ibach Archivs am 14. November 1885 in dem Barmener Werk fertiggestellt und ist selten schön im Original erhalten - dieses Modell aus dieser Zeit ist eine Rarität.







Dieser prächtige Schiedmayer & Söhne Flügel wurde 1924 gebaut. Es ist einer der sehr seltenen Konzertflügel mit 2,56m Länge, die auch nach Ansicht von vielen Pianisten überragend im Klang sind. Die Akustik und das Spielwerk wurden in bester Qualität und unter Beibehaltung der originalen Klangschönheit überholt. Ebenso wurde die schöne Schellack Oberfläche aufgearbeitet. Ein wunderbares Instrument für den privaten Salon oder die kleine Bühne. Mit einem Welte-Mignon Vorsetzer wurden einige Aufnahmen gemacht, um das Klangpotential des Flügels zu demonstrieren. Hier finden Sie zwei sehr unterschiedliche Klangbeispiele. Bemerkenswert ist sicher die zweite Aufnahme - eine Notenrolle, die von einer Amerikanischen Welte Licensee Rolle transferiert wurde und so nie für Welte rot erschienen ist. Auch diese Musik klingt wunderschön auf dem Flügel.

Welte 1464, Scherzo Op 31 von F. Chopin, eingespielt von Fanny Bloomfield-Zeisler
Welte B75570, Dance Medley von I. Berlin, eingespielt von Phil Ohman






Glockenflügel wurden von verschiedenen Herstellern hergestellt, immer in dem Bestreben neue platzsparende Konstruktionen zu finden, die in Klang und Optik überdurchscnittliche Möglichkeiten bieten. Dieser Flügel von Gebr. Knake aus Münster ist eher ein Rundflügel und stammt aus dem Jahre 1911. Im August 1904 hat Knake dies als Patent angemeldet. Dieser Flügel ist selten schön gearbeitet und bei dieser Länge ein Klangwunder. Er hat einen außergewöhnlich vollen Bass und ist klar bis in den Diskant. Eines der besten Beispiele für diese ungewöhnliche Flügelform, die sich leider nicht bis heute erhalten hat. Zusätzlich habe ich noch einen baugleichen Flügel mit moderneren Beinen - Infos gern auf Nachfrage.








In den späten 1930iger Jahren wurden kaum noch Instrumente in Deutschland gebaut - dieser Blüthner Aliquot Salon Flügel Mod. 2 (2,30m) gehört zu den wenigen aus dieser Zeit und wurde 1936 gebaut. Gerade dieses Modell 2 ist selten gebaut - ein kleiner Konzertflügel. Er hat über die Jahre viel erlebt und bedarf einiger Renovierungsarbeiten, die inzwischen begonnen haben. Unverkennbar ist jedoch sein Klangpotential - auch im unrenovierten Zustand. 








Knake Flügel aus Münster sind heute weniger bekannt - gehörten jedoch damals zu den angesehensten Marken. Dieser Flügel aus der Zeit kurz nach der Jahrhundertwende ist ein kleiner Salonflügel und gut im original erhalten. Er hat einen schönen Klang und gute Spieleigenschaften. Auch unrenoviert ein schönes Instrument.







Die Pianofortefabrik F. Kaim & Sohn aus Kirchheim b. Stuttgart gehört zu den Herstellern, die heute nur noch in Kennerkreisen bekannt ist, obwohl dort von 1819-1933 außergewöhnlich klangschöne Instrumente hergestellt wurden. Es gab 5 verschiedene Flügelformate aus diesem Hause - dieser Flügel ist der Größte, der 2,55m große Konzertflügel. Er ist ungewöhnlich schön im Original erhalten und hat ein sehr ausgereiftes Klangbild. Als Innovation hat dieser Flügel eine verstellschraube, um die Wölbung im Resonanzboden zu verändern. Für große Wohnräume und kleine Sääle ein phatastischer Flügel. Für höhere Ansprüche biete ich Ihnen gern die originalgetreue Renovierung dieses schönen Flügels an. Für einen ersten Eindruck des beeindruckenden Klanges dieses Flügels, habe ich hier in YouToube für Sie eine Klangprobe eingestellt - gespielt wird der Flügel von einem Welte-Mignon Vorsetzer.

Welte Rolle 3028, F. Chopin, Fantasie Polonaise Op 61, eingespielt von J. Hofmann







Das kleinste Flügelmodell der Pianofortefabrik Schiedmayer & Söhne trägt die Modellbezeichnung Mod. 20. Er ist nur 1,53m lang und dabei erstaunlich klangvoll. Der Flügel wurde vor vielen Jahren einmal modernisiert - im Zuge dessen wurden die Beine, die Pedalanlage und das Notenpult begrädigt. Optisch hat er inzwischen wieder einige Mängel - ist jedoch noch wohnraumfähig. Klang und Spielbarkeit sind sehr schön.







Klaviere und Flügel vor 1880 und besondere Sammlerstücke...

...sind vor allem als unikate Antiquitäten interessant. Alle sind entweder bei bester Erhaltung im Original oder nach originalgetreuer Restauration ausgezeichnet spielbar und repräsentieren den Klang, den die größten Komponisten damals kannten. In dieser Zeit ist noch sehr unterschiedlich gebaut worden - und es finden sich so auch noch sehr unterschiedliche und manchmal auch ausgereifte Mechanikformen und Rahmenkonstruktionen. Es ist also wichtig, hier genau zu schauen. Die vorwiegend verwendete Oberdämpfermechanik bei Klavieren hatte zwar auch ihre Vorteile - ist jedoch heute nicht mehr zeitgemäß spielbar und auch nicht als Lerninstrument für Einsteiger zu empfehlen - Ausnahme sind Blüthner und Ibach Klaviere. Gleiches gilt für die Vorläufer der modernen doppelten Repetitionsmechanik bei Flügeln. Prellmechaniken oder auch Wiener Mechaniken haben ihren eigenen Charme - spielen sich aber deutlich anders als moderne Mechaniken. Interessant an dieser Klavierbau-Periode ist allerdings, dass viel probiert wurde und auch Sonderformen gebaut wurden im Einzel-Kunden-Auftrag. Daher findet man eine recht schöne Vielfalt an verschiedenen Instrumenten. Ideal für Sammler und Musiker, die auf authentischen Instrumenten musizieren wollen.



Sonst nur in Museen zu finden - dieses Bechstein Klavier aus ca. 1858 ist als Einzelanfertigung selbst für damalige Zeiten aussergewöhnlich prächtig gearbeitet. Auf den Konsolen wachen zwei geflügelte Hunde - die Konsolen selbst werden von floral flankierten weiblichen Fabelwesen getragen. Ein gradsaitig bespanntes Klavier aber schon mit Unterdämpfermechanik. Technisch und vor allem von der künstlerichen Gestaltung eine kostbare Rarität. Der Klang ist unglaublich für diese Bauform - diese Qualität hat Carl Bechstein zu Weltruhm aufsteigen lassen.



 

Tafelklaviere von Steinway & Sons sind in Europa kaum zu finden. Um so wertvoller ist dieses besonders schöne und sehr frühe Instrument, noch aus der Gründungszeit als Heinrich Engelhard Steinweg nach seiner Namensänderung das Unternehmen in USA mit seinen Söhnen aufbaute. Dieses Tafelklavier mit der Seriennummer 2490 ist im Original sehr schön erhalten. Es wurde lt. Steinway am 1. August 1859 fertiggestellt. Sogar der Originalhocker mit prächtigem Originalbezug aus der Zeit ist erhalten. Diese Klaviere waren die ersten, die Steinway mit dem patentierten Gussrahmen und Kreuzsaitiger Bespannung ausgestattet hat, um eine höhere Saitenspannung und mehr Klangfülle zu erreichen.




Dieses Schrankklavier der Firma Feurich aus dem Jahre 1939 wurde nach Firmenangaben gebaut um auf Schiffen in Offiziersmessen eingesetzt zu werden. Sensationell erhalten, hervorragende Technik und schöner Klang. Die Klaviatur kann eingeklappt werden, so dass das Klavier nur noch 35cm Tiefe hat und in jeden Flur passt.




Eine Rarität ist dieser am 23.1.1915 fertiggestellte Ibach Flügel (1,95m), der als Prof. Dr. Felix v. Kraus Transponierflügel patentiert wurde (D.R.P. 202532) und mit der Lizenznummer 40 einer der sehr wenigen so original erhaltenen Flügel sein dürfte. Dieser Flügel hat einen Transponierhebel mit dem die Klaviatur so zwischen gis (-4) und dis (+3) verschoben werden kann. Statt 85 hat dieser Flügel 95 Chöre. Der prächtige Korpus mit den Doppelbeinen ist ebenfalls wunderschön erhalten.




Kurios und selten gebaut, ein Schreibtischklavier! Eines der ersten baute die Firma Steingraeber für R. Wagner als Einzelanfertigung. Dieses von der Firma Hoepfner ist ein Prachtstück im Dekor - etwas für den Liebhaber! Die Pianofortefabrik Hoepfner aus Berlin hat vor allem in den 1920iger Jahren hochwertige Kleinklaviere in diese Instrumente Form gebracht.



Eine absolute Rarität von Crasselt&Raehse aus Löbau mit einer seltenen Form der aufrecht stehenden Stimm-Schrauben aus Metall. Trotzdem man vermuten sollte, dass Metalle oder Kunstoffe heutzutage einem Naturholzstimmstock überlegen sein sollten, wird ausnahmslos vielschichtiges Holz verwendet. Die Innovation von Crasselt&Rähse hat sich nicht durchsetzen können. Korpus und Klang sind bei diesem Klavier ebenso schön wie bei anderen namhaften Herstellern. 


 

  




Erard ist sicher einer der ganz großen Namen der Klaviergeschichte - die Französische Firma hat viele Innovationen vor allem auch in der Repetitionsmechanik Ende des 19. Jahrhunderts geprägt. Dieses Klavier stammt aus ca 1865 und ist ein wunderbares Beispiel für die hohe Baukunst der damaligen Zeit. Ein selten schönes Klavier in hervorragendem Zustand.





Sehr selten sind Klaviere wie dieses Carl Pfeiffer Klavier aus 1906 - hier hat das Konzertklavier zusätzlich eine Pedaleinrichtung die die Baßlage bedient und das Spiel besonderer Stücke ermöglicht. Das Klavier hat einen beeindruckenden Klang und läßt sich unabhängig von der Pedaleinrichtung wunderbar spielen.



Mannborg hat in Borna als Hamoniumfabrik begonnen und später auch in Leipzig inzwischen Pianinos und auch Klavier-Harmoniums gebaut. Bis zur Übernahme durch Lindholm 1961 hat diese Firma sehr schöne Instrumente gebaut. Dieses Harmonium stammt aus den 1920iger Jahren und ist in schlichter Eiche gehalten. Es hat 13 Register und spielt sehr schön.


Dieses Französische Feldharmonium mit einer Medaille EXPOSITION UNIVERSELLE dürfte schon recht alt sein, vermutlich aus dem 19. Jahrhundert. Diese Bauform sollte unterwegs einsetzbar sein und konnte auf dem Schoß oder auch auf einem Tisch aufgestellt werden. Es ähnelt den Indischen Harmoniums. Eine Rarität in sehr schönem Originalerhaltungszustand.

 


Dieses Klavier mit der Seriennummer 769 ist eines der allerersten, die von Ed. Steingraeber vor 1860 in Bayreuth hergestellt wurden. Es wurde in den ersten Jahren als Einspielklavier an den Bayreuther Festspielen eingesetzt und ging danach in Familienbesitz über. Es ist außergewöhnlich prächtig im Original erhalten und ein schönes Beispiel für die hohe Klavierbaukunst der Anfänge dieser bis heute namhaften Marke.




Leopold Ehret war einer der wenigen Münchner Klavierbauer und hat knapp 30Jahre am Ende des 19. Jahrhunderts wunderschöne Instrumente gebaut. 1888 wurde er dafür ausgezeichnet. Dieses Klavier mit der Seriennummer 1395 ist eines dieser ausgezeichneten Schmuckstücke. Ungewöhnlich ist die flügelähnliche Rahmenform, die eine große Basssaitenlänge und damit einen volleren Ton ermöglicht. Auch die innovative Gestaltung der Unterdämpfermechanik ist für die Entstehungszeit des Klaviers außergewöhnlich. Ein Kunstwerk ist der 1,80m hohe Korpus mit den prächtigen Schnitzereien.



Ein weiteres Museumsinstrument ist dieses sehr frühe C. Bechstein Klavier mit der Seriennummer 399. Es gehört zu den allerersten Klavieren, die Carl Bechstein noch an der ersten Adresse in der Behrenstr. 56 bis 1860 gefertigt hat. Das Klavier ist einmalig schön im Original erhalten. Die Klang- und Spieleigenschaften sind für Klaviere aus dieser Zeit überragend. Die Schwander Mechanik trägt ihren Teil dazu bei. Ein wunderschönes zeitgeschichtliches Zeugnis dieses weltweit berühmten Herstellers. 






Ein sehr frühes Instrument des bis heute berühmten Herstellers J. Blüthner Pianofortefabrik aus Leipzig ist dieser wunderschöne Palisander Flügel mit der Seriennummer 486. Laut den Blüthner Internetinformationen stammt der Flügel aus der Gründungsphase um 1853 - also hat hier höchstwahrscheinlich noch Julius Blüthner selbst Hand angelegt. Der Flügel ist 2,12m lang, hat 85 Tasten und die Blüthner Patentmechanik. Ungewöhnlich schön original erhalten wurde der Flügel augenscheinlich nur neu besaitet und mit einem neuen Notenpult versehen - sogar die Hämmer scheinen noch original erhalten zu sein. Der Flügel hat einen beeindruckend schönen Klang.




Fragen Sie aber bitte bei Interesse immer nach. Die hier gezeigten Instrumente sind nur eine Auswahl, auch wenn diese Seiten regelmäßig aktualisiert werden ggf. bereits vergeben. Oder wenn Sie zum Beispiel etwas ganz spezielles suchen, sprechen Sie mich gern an. Ich sehe auf meinen "FaszinationKlaviere-Reisen" vieles und kann Ihnen vielleicht einmal einen Tipp geben.

 
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