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                   -die Instrumente finden Sie weiter unten auf dieser Seite-

...sind heute zumeist nur noch in Kenner- und Sammlerkreisen bekannt. Dabei gab es in der Zeit zwischen 1900 und 1925 Millionen selbstspielender Klaviere und Flügel - in den USA überstieg der Anteil der neu produzierten selbstspielenden Klaviere sogar phasenweise die Anzahl normaler akustischer Klaviere. Ende der 1920iger Jahre / Anfang der Dreißiger Jahre endete die Blütezeit dieser mechanisch-pneumatischen Wunderwerke sehr abrupt durch die starke Verbreitung von Rundfunk, Radio- und Plattenspielern sowie die deutlich zunehmende Freizeitgestaltung in Sport- und anderen Vereinen. Bis dahin stand in fast jedem Kaffeehaus und Lokal ein selbstpielendes Instrument, um den Gästen oft auch im Münzbetrieb musikalische Unterhaltung zu bieten. Und in vielen wohlhabenden Häusern standen prächtige selbstspielende Klaviere und Flügel.

Ich bin sicher die Wertschätzung für diese selbstspielenden Instrumente wird wieder zunehmen - vereinen sie doch die Möglichkeit ganz normal selbst auf dem Klavier zu spielen mit der Chance, die Werke großer Komponisten und Pianisten zusätzlich quasi live im eigenen Heim zu erleben. Besonders interessant sind natürlich die Notenrollen, die von den Komponisten selbst eingespielt wurden - bzw. auch Notenrollen, die von Komponisten oder Pianisten eingespielt wurden, von denen es keine anderen Tondokumente gibt. Hier einige Beispiele von Ampico, DuoArt, Welte und TriPhonola-Rollen.

1904 hat M. Welte aus Freiburg mit der aufsehenerregenden Erfindung des Reproduktions-Instrumentes einen neuen Markt geschaffen für Instrumente, die nahezu perfekt das original Klavierspiel der damaligen großen Pianisten und Komponisten wiedergeben konnten. Hupfeld mit TriPhonola, Aeolian mit DuoArt, Phillipps mit Duca und auch das Ampico System aus Amerika sowie einzelne weitere Hersteller haben hier eigene Systeme etabliert.

Auf ein ganz wunderbares Buch zu diesem Thema möchte ich hinweisen: Faszination Player Piano von J. Hocker.

Heute sind original erhaltene und funktionsfähig restauriere selbstspielende Instrumente nur noch selten zu finden, da in den Kriegen viele zerstört wurden, und auf Grund der Komplexität der Selbstspielanlage viele auch rückgebaut wurden zu normalen Klavieren und Flügeln. Doch auch heute begeistern diese selbstspielenden Instrumente als Wunderwerke der Mechanik und Pneumatik mit der Möglichkeit des nomalen Klavierspiels und zusätzlich der Möglichkeit des automatischen Abspielens von beliebig vielen Notenrollen mit wunderschönen Musikstücken der großen Klassiker und der damals modernen Musik der Zwanziger Jahre. Firmen wie QRS haben noch bis in die heutige Zeit auch viele der populären Stücke auf Notenrollen produziert.


Und dies sind die Instrumente, die ich Ihnen -wenn nicht unverkäufliche Unikate- anbieten kann... 


Dieses Ibach Phonola Klavier wurde 1908 gebaut, eines der ersten Klaviere mit integrierter Phonola und Solodant Funktion. Bis 1908 hat Hupfeld die Phonola ausschließlich als Vorsetzer gebaut. Außergewöhnlich ist, dass diese Phonola in einem Klavier mit Oberdämpung eingebaut ist. Die Schöpfer und der Magazinbalg sind an der Rückseite des Klaviers - der Notengleitblock als herausziehbare Schublade unterhalb der Klaviatur. Das Klavier ist komplett original erhalten inkl. der wunderschönen Ibach Originalleuchter.







In Europa sehr selten anzutreffen sind diese Welte-Licensee Flügel, die ab 1916 in Lizenz von Welte in den USA gebaut wurden und in viele Amerikanische Pianos und Flügel eingebaut wurden. Dies ist ein Flügel der Marke Hazelton Brothers, gebaut von Kohler&Campbell um 1918 - er wurde kürzlich komplett renoviert und spielt wunderbar. Die Notenrollen werden -wie bei Ampico- in einer herausziehbaren Schublade eingelegt, auf der auch die Bedienschalter angebracht sind. Besonders interessant sind diese Welte-Licensee Flügel, da diese bereits auch die 88er Notenrollen spielen können - und es ein großes Welte-Licensee Repertoire gibt, das auch Ragtime, Blues und Foxtrot Musik- bietet.







Blüthner Flügel in Kombination mit der Hupfeld Phonola findet man heute leider nur noch sehr selten. Dieser 2,15m lange Flügel aus 1913 wurde von Harrods im Englischen Markt verkauft und ist fast komplett original erhalten -bei restaurierter Phonola. Es ist ein Blüthner Aliquot Flügel mit der Hupfeld Phonola in umschaltbarer 65er/88er Technik. Der Flügel spielt wunderbar und hat den beeindruckenden Blüthner Klang. Ein phantastisches Instrument - in sehr schönem Mahagony Korpus mit den in England sehr beliebten Doppelbeinen. Das Repertoire an Hupfeld Animatic Rollen ist sehr groß und enthält seltene Künstlerrollen.









Hupfeld Tri-Phonola Reproduktionsinstrumente gehören zur höchsten Form der selbstspielenden Flügel. Ab 1919 hat Hupfeld dieses System in Klavieren und Flügeln der besten Hersteller angeboten. Da in dieser bereits wirtschaftlich schwierigen Zeit nur wenige sich so ein Instrument leisten konnten, wurden nur wenige Instrumente hergestellt. Nach dem Krieg existieren vermutlich nur noch sehr wenige Flügel dieser Bauart. Dieser Schiedmayer & Söhne Tri-Phonola Flügel wurde am 29.10.1929 für 5.385Mark ausgeliefert und gehört damit zu den letzten gebauten Instrumenten. Er ist einzigartig schön im Original erhalten und hat eine vollständig renovierte Selbstspieleinrichtung.

In YouTube habe ich diese Beispiele hinterlegt:
Triphonola Rolle T51593, Chopin Scherzo Op20 No1, gespielt von Ernesto Consolo
Triphonola Rolle T 50027, Beethoven Sonate Op31 No1, gespielt von Emil von Sauer
Triphonola Rolle T51888, Brahms Ballade Op10 No2, gespielt von Frederic Lamond
Triphonola Rolle T51594, Chopin Scherzo Op 31 No 2, gespielt v. Wilhelm BackhausTriphonola Rolle T55784, Chopin Grande Polonaise Op 22, gespielt von F. Planté









Die Pianofortefabrik Gebr. Niendorf in Luckenwalde hat sehr ausgereifte und klanglich beeindruckende Instrumente gebaut. Dieser seltene Flügel wurde 1924 gebaut und mit einer Welte Reproduktion ausgestattet. Er ist außergewöhnlich schön im Original erhalten. Auch das Schellack ist noch wunderbar, so dass der Flügel mit seinen Gatelegbeinen einen prachtvollen Anblick bietet. Das Welte "grün" System (T98) ist die späte Bauform - so können die Werke der größten Pianisten und Komponisten nahezu live erlebt -und auch alle Standard 88er Rollen gespielt werden. Hier und hier und hier und hier und hier in YouTube finden Sie Beispiele, wie dieser Flügel schon vor der Renovierung klingt und spielt. Der Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper Eduard Mörike wurde einmal zitiert mit den Worten "Niendorf-Flügel, tongewordene Poesie".







M. Welte & Söhne (New York und Freiburg i.B.) hat auch Vorsetzer, d.h. Apparate geschaffen, die vor ein Klavier oder Flügel geschoben werden und dann mittels befilzter Finger die Tasten betätigen. Dieser Vorsetzer ist ein so genanntes Welte "rot" (T100) Sytem, im Originalzustand sehr gut erhalten. Mit diesen 1904 erstmals vorgestellten Systemen ist eine nahezu authentische Wiedergabe der Spielweise damaliger Komponisten und Pianisten am eigenen Instrument möglich. Dieser Vorsetzer stammt aus 1910 und ist wunderschön erhalten - inkl. Original Motor, Widerstand, Pedalstösser etc.. Technisch fertig restauriert gibt es hier Aufnahmen in YouTube:

Welte Rolle 213, Ich liebe Dich Op43 No3 von E. Grieg, eingespielt von H. Moehle (1905)
Welte Rolle 419, Polonaise Op53 von F. Chopin, eingespielt von E. d'Albert (1905)
Welte Rolle 328, Berceuse Op57 von F. Chopin, eingespielt von A. Reisenauer (1905) 







Duo-Art ist das Selbstspielsystem der Aeolian Company welches ebenso für sich in Anspruch nimmt, das originale Spiel der damaligen großen Pianisten und Komponisten zu reproduzieren. Dieses Klavier der Amerikanischen Marke George Steck aus der Zeit um 1933 ist die sogenannte Pedal-Electric Ausführung dieses Duo-Art Systems. Das Klavier ist schön im Original erhalten und spielt auch vor der Renovierung schon beeindruckend. Hier und Hier bei Youtube habe ich Beispiele hinterlegt.







Dies ist ein sehr ähnliches Duo-Art Pianola Piano, mit dem berühmten Reproduktionssystem der Aeolian Company. Dieses Klavier der Amerikanischen Marke George Steck aus der Zeit um 1924 ist die sogenannte Pedal Ausführung dieses Duo-Art Systems. Die Pneumatik wurde bereits einmal überholt, so dass es schön im Pedalbetrieb spielt. Eine Saugluftturbine wurde nachgerüstet, so dass es nun auch automatisch spielen kann. Das Klavier ist schön im Original Mahagoni erhalten und klingt sehr ansprechend.








Ein wunderbares Steinway & Sons DuoArt Vertegrand Klavier der Modellreihe K, fertiggestellt in New York am 29. Mai 1914. Der Korpus wurde in edlem Mahagony gestaltet. Das Instrument wurde sehr aufwendig und originalgetreu renoviert. Dank der DuoArt Reproduktionstechnik erklingen die Werke großer Pianisten und Komponisten wunderbar - mit 1,36m Höhe hat es einen Klang wie ein Flügel. Hier und hier und hier und Hier und hier und hier finden sich Klangproben in Videos bei YouTube.








Dieser wunderschöne Georg Steck Flügel aus Gotha wurde um 1912 hergestellt und mit einer Themodist Pianola Piano Selbstspieleinrichtung ausgestattet. Er hat eine selten edle Oberflächengestaltung und einer sehr ansprechenden Klang. Das Instrument ist im original sehr gut erhalten - und die Pianola läuft im Pedalbetrieb sowie automatisch mit der eingebauten Sauglufttechnik nach einer bevorstehenden Renovierung sehr schön. Der Flügel kann mit 88er Standard Notenrollen betrieben werden. Ein ungewöhnlich schöner Flügel.







Auch Ibach hat in der Zeit um 1910 selbstspielende Instrumente angeboten. Trotzdem sind diese Instrumente heute sehr selten geworden. Dieses Pianola Piano wurde 1911 gebaut - bereits als Unterdämpfer, was erneut beweist, dass auch Ibach so wie Blüthner durchaus Unterdämpfermechaniken herstellten, aber in Serie den patentierten Oberdämpfungen bis ca. 1920 den Vorzug gaben. Das Klavier ist schön im original erhalten - der Korpus wurde bereits begonnen zu bearbeiten. Es hat den herrlichen Ibach-Klang - und erlaubt die Verwendung der 65er Notenrollen für die Aeolian Themodist Selbstspieleinrichtung.







Dieser Hupfeld Vorsetzer aus Leipzig ist ein 73er Modell. Er ist wunderschön in Edelholz gearbeitet und original gut erhalten. Diese Vorsetzer werden vor einem Klavier oder Flügel positioniert und mittels einer Notenrolle werden dann über die befilzten Finger die Tasten bewegt. Eine wunderbare Ergänzung für jeden Klavier- oder Flügelbesitzer, um das eigene Instrument zusätzlich zum eigenen Spiel mit nahezu unbegrenztem Repertoire anderer Komponisten und Pianisten zu erleben.








Eine ganz besondere Rarität ist dieses Hupfeld Rönisch Tri-Phonola Reproduktionsklavier. Diese höchste Form der selbstspielenden Klaviere wurden von Hupfeld ab 1919 gebaut - dieses 1,36m hohe Modell wurde 1921 gebaut. Es ist einmalig schön im Original erhalten und sieht im Mahagony Korpus prächtig aus. Im renovierten Zustand spielt es mittels der Triphonola/Animatic T Rollen die Einspielungen der großen Pianisten und Komponisten aus Anfang des 20. Jhdts. nahezu naturgetreu. Auch als normal bespielbares Konzertklavier erfüllt es höchste Ansprüche.







Sehr schön ist dieser 65er Vorsetzer der Aeolian Company New York. Er wurde augenscheinlich um 1902 mit der Seriennummer 24108 gebaut und gehört damit zu den sehr frühen Vorsetzern - die Spielbälge sind hier noch aufrecht angeordnet. Er ist erstaunlich gut erhalten und wurde mit einer steuerbaren Saugluftturbine ausgestattet. Hier in YouTube habe ich ein Video von diesem Vorsetzer in Aktion an einem Berdux Flügel eingestellt. Und hier sowie hier ist noch ein Beispiel an einem Grotrian-Steinweg Klavier. 








Der Aeolian Company in den USA gelang es so namhafte Firmen wie Steinway&Sons exklusiv (für die USA) für deren DuoArt Reproduktionssysteme zu gewinnen. Zwischen 1911 und 1931 belieferte Steinway&Sons die Aeolian Company mit jährlich 600 Instrumenten (Quelle: Faszination PlayerPiano von Jürgen Hocker, 2009). Dieser Flügel wurde 1925 als DuoArt Player Piano Modell XR-6 hergestellt. Er ist gut im original erhalten und wird nach der notwendigen Renovierung ein prächtiger Handspiel- und Selbstspielflügel sein.






Dies ist noch ein Hupfeld Vorsetzer aus Leipzig in der 73er Ausführung als Meisterspiel-Phonola. Er ist schön in Schellack schwarz gearbeitet und original gut erhalten. Diese Vorsetzer werden vor einem Klavier oder Flügel positioniert und mittels einer Notenrolle werden dann über die befilzten Finger die Tasten bewegt. Eine wunderbare Ergänzung für jeden Klavier- oder Flügelbesitzer, um das eigene Instrument zusätzlich zum eigenen Spiel mit nahezu unbegrenztem Repertoire anderer Komponisten und Pianisten zu erleben.







Als Antwort auf das 1904 von Welte in den Markt gebrachte Reproduktionssystem, hat Hupfeld das DEA konzipiert und ab 1907 angeboten. Es sind heute nur noch sehr wenige dieser original erhaltenen Instrumente bekannt. Dieser Rönisch-Hupfeld-DEA Flügel wurde ca. 1913 gebaut und ist außergewöhnlich schön erhalten. Die DEA Rollen sind mit über 40cm Papierbreite die größten Rollen im Vergleich zu anderen Reproduktionssystemen. Dieses DEA System ist ebenso hochwertig wie das konkurrierende Welte System und gibt die Aufnahmen der damaligen Künstler beeindruckend schön wieder.






Die Kombination eines Steinway Konzertklaviers mit dem M. Welte-Mignon Reproduktionssystem gehört zu den schönsten Musikinstrumenten der damaligen Zeit. Dieses sogenannte Modell KW ist 1,45m hoch und hat ein Klangvolumen wie ein Salonflügel. Es wurde 1923 gebaut und ist ungewöhnlich schön original erhalten. Der unvergleichliche Klang ist beeindruckend. Die Reproduktionseinrichtung muss renoviert werden, um wieder gut einsetzbar zu sein. Danach ist es ein Reproduktionsklavier für höchste Ansprüche - und das Repertoire der Welte rot Rollen umfasst die größten Künstler der 19. und 20. Jahrhunderts.

Klangproben eines baugleichen Steinway-Welte Klaviers, welches bereits verkauft wurde, finden Sie hier in YouTube:

Die Etude No 3, Campagnella, von Franz Liszt, gespielt von F. Busoni, Welte Rolle 444
Die Polonaise Fantasie Op 61, von F. Chopin, gespielt von J. Hofmann, Welte Rolle 3028
Das Poeme Op 32 No 1, von A. Scriabine, gepielt vom Komponisten, Welte Rolle 2068     







Hier ist noch ein Hupfeld Vorsetzer aus Leipzig - eines der berühmten Phonola 73er Modelle. Mit der Seriennummer 8340 ist es ein früher Vorsetzer in wunderschönem Wurzelholzdekor und original gut erhalten. Diese Vorsetzer werden vor einem Klavier oder Flügel positioniert und mittels einer Notenrolle werden dann über die befilzten Finger die Tasten bewegt. Eine wunderbare Ergänzung für jeden Klavier- oder Flügelbesitzer, um das eigene Instrument zusätzlich zum eigenen Spiel mit nahezu unbegrenztem Repertoire anderer Komponisten und Pianisten zu erleben.






Ibach Welte Flügel sind sehr selten. Einzigartig ist dieser 1924 gebaute Flügel, der nach einem Entwurf des berühmten Luxuxmöbelfabrikanten Anton Pössenbacher (1877-1959) gearbeitet wurde. Es gab nach diesem Entwurf zwei Flügel - einen als normalen Handspielflügel, der bis zur Zerstörung im zweiten Weltkrieg im Musikzimmer des Berliner Hotels Adlon seinen Platz hatte, und diesen Flügel, der als Welte Reproduktionsflügel gebaut wurde. Dieser Flügel mit seinen 6 wunderschön gearbeiteten Beinen und dem einzigartigem Dekor ist phantastisch erhalten und nach einer Überholung der Reproduktionseinrichtung ein Unikat in Klang und Optik. 










Philipps Duca ist ein weiteres Reproduktionssystem, welches durchaus auf sehr hohem Niveau über ein eigenes Rollenformat wunderbare Musik reproduzieren kann. Allerdings konnte sich dieses System nicht gegen die marktbeherrschende Position von M. Welte & Söhne sowie Hupfeld durchsetzen. Trotzdem gibt es sehr schöne Rollen für dieses Duca System - und im renovierten Zustand klingt das Instrument wunderbar. In diesem Fall ist das Philipps Duca System in ein Arnold-Bülow Klavier eingebaut.






Dieses Hupfeld Konzert Clavitist Klavier wurde um 1926 gebaut und ist ein so genanntes Kunstspielklavier, das automatisch die Clavitistrollen mit einfacher Betonung abspielen kann. Auch die 73er Hupfeld Künstlerrollen klingen auf dem Klavier schön. Es außergewöhnlich schön im Originalzustand erhalten - die Oberfläche wurde professionell neu in schwarz aufgearbeitet. Es ist ein sehr klangvolles Instrument. Die eingebaute moderne Sauglufturbine erlaubt einen herrlichen Musikgenuss - das Klavier wiederholt automatisch die eingelegte Rolle.

In YouTube habe ich eine Klangprobe hinterlegt:
Hupfeld Clavitist Rolle 17808, Emmerich Kalman Czardas Marsch Ensemble 






Dieses Auto Pianista Pianola Klavier des Herstellers Kastner & Co. Leipzig / London stammt aus der Zeit um 1920 und ist selten schön erhalten. Die akustische Anlage wurde bereits renoviert, so dass es wieder sehr schön klingt und einwandfrei als Handspielklavier nutzbar ist. Die Selbstspieltechnik funktioniert noch ordentlich - würde nach einer Renovierung jedoch wieder in voller Funktion begeistern. Es ist ein so genanntes Kunstspielklavier mit 88er Skala, da es Melodiebetonung und Pedalführung automatisch von der Notenrolle abspielen kann - zusätzlich zu den Möglichkeiten der manuellen Betonung mittels der Betonungshebel und Knöpfe. Das Pianola ist für den Pedalbetrieb vorgesehen - eine moderne Saugluftturbine kann gern preiswert nachgerüstet werden.





M. Welte & Söhne hat 1904 bei der Erstpräsentation des Welte-Mignon auf der Messe weniger Aufsehen erregt als man hätte vermuten können. Diese erste Bauform des Welte-Mignon in Form eines sogenannten Kabinetts war mit der Reproduktionstechnik im Vergleich zu den bis dahin nur bekannten einfachen Pianola Vorsetzern ein Quantensprung in der getreuen Wiedergabe des Spiel eines Pianisten. Diese Kabinett Bauform wurde bald durch Vorsetzer, Einbauklaviere und Flügel abgelöst, so dass heute nur noch sehr wenige erhalten sind. Dieses Kabinett ist bis auf normale Alterserscheinungen gut erhalten und wird nach der Renovierung wunderschön spielen.








Dies ist ein weiterer M. Welte & Söhne (New York und Freiburg i.B.) Vorsetzer, der vor ein Klavier oder einen Flügel geschoben werden und dann mittels befilzter Finger die Tasten betätigen kann. Dieser Vorsetzer ist ein so genanntes Welte "rot" (T100) Sytem, im Originalzustand gut erhalten. Der Korpus ist in schönen braunem Holzton gearbeitet. Mit diesen 1904 erstmals vorgestellten Systemen ist eine nahezu authentische Wiedergabe der Spielweise damaliger Komponisten und Pianisten am eigenen Instrument möglich. Weiter oben auf dieser Seite ist ein weiterer bereits restaurierter Welte Vorsetzer, wo es auch Aufnahmen in YouTube zu hören gibt.






Die American Piano Corporation hat 1919 ein Reproduktionssystem Ampico auf den Markt gebracht und damit vor allem in den USA und UK großen Erfolg gehabt - umso mehr, nachdem Sergej Rachmaninoff exklusiv nur für dieses System Notenrollen eingespielt hat. Dies ist ein Hopkinson Flügel aus London mit dem Ampico A System eingebaut, welches als Schublade unter dem Spieltisch angebracht ist. Für das Ampcio System gibt es neben einem sehr schönen Repertoire an klassischen Aufnahmen vor allem auch ein sehr großes Repertoire der Unterhaltungsmusik der 1920iger bis 1940iger Jahre - welches in dieser Form weder für Welte noch für Hupfeld Reproduktionssysteme verfügbar ist. Dieser Flügel ist sehr schön erhalten - und das Ampico System wurde hochwertig 1991 restauriert.

In YouTube habe ich eine Klangprobe hinterlegt: Ampico Rolle 215913, Cole Porter Songs







Dieses Blüthner-Hupfeld Solophonola Player Piano wurde 1915 gebaut und nach England exportiert. Dort hat es glücklicherweise die bewegten Zeiten vollständig erhalten überdauert, so dass es nun eines der wenigen noch gut erhaltenen Blüthner-Hupfeld Instrumente darstellt. Es hat -wie 1915 oft vorkommend- eine umschaltbare 88er Standardskala und eine 65 Skala. Das Instrument ist schön erhalten und immer noch gut funktionsfähig. Der einmallige Blüthner Klang kombiniert mit der Hupfeld Technik macht dieses Klavier als Handspielklavier aber auch als Phonola sehr interessant. Die 88er Phonola spielt alle Standard 88er Notenrollen, die es auch mit modernen Titeln gibt. Gleichzeitig ist das herrliche Hupfeld Animatic Künstler-Notenrollen Repertoire einsetzbar. In YouTube habe ich zwei Klangproben hinterlegt.

QRS Rolle 3055, G. Gershwin, FascinatingRhythm
Hupfeld Rolle 50507, BeethovenSonate Op 27 No 2, eingespielt von Harold Bauer 







Philipps Duca ist als Reproduktionssystem auch in der Lage auf sehr hohem Niveau über ein eigenes Rollenformat wunderbare Musik zu reproduzieren. Eine schöne Kombination ist dieses System in einem Feurich Salonflügel wie in diesem Fall. Der Flügel wurde 1923 gebaut und ist noch recht schön erhalten. Nach einer notwendigen Renovierung wird dies ein Prachtinstrument sein - welches sehr selten zu finden ist.



Fragen Sie aber bitte bei Interesse immer nach. Die hier gezeigten Instrumente sind nur eine Auswahl, auch wenn diese Seiten regelmäßig aktualisiert werden ggf. bereits vergeben. Oder wenn Sie zum Beispiel etwas ganz Spezielles suchen, sprechen Sie mich gern an. Ich sehe auf meinen "FaszinationKlaviere-Reisen" Vieles und kann Ihnen vielleicht einmal einen Tipp geben.

 
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